Lesjöfors bringt Nachhaltigkeit in die Bauindustrie

Veröffentlicht: 2025 04 14

Eine rechteckige braune Verbundplatte mit strukturierter Oberfläche liegt auf einem geriffelten Metallboden und vermittelt ein modernes und industrielles Gefühl.

In einer Welt, die zunehmend auf nachhaltige und innovative Lösungen angewiesen ist, setzen Tribelt - die niederländische Schwestergesellschaft von Lesjöfors - und ihr deutscher Kunde Glapor neue Maßstäbe in der Herstellung von Schaumglasprodukten.

Umweltfreundliche Lösungen

Seit 2019 arbeiten die Unternehmen zusammen, um das optimale Metallförderband für die Schaumglasproduktion zu entwickeln, mit klarem Fokus darauf, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

Glapor ist auf die Herstellung und den Vertrieb von Schaumglasprodukten spezialisiert, die in der Bau- und Tiefbauindustrie eingesetzt werden. Dazu gehört die Produktion nachhaltiger, umweltfreundlicher Dämmstoffe aus 100 % recyceltem Glas. Seit fünf Jahren nutzt Glapor Tribelts Metallförderbänder in der Produktion.

Im Prozess werden zerkleinerte Glasgranulate recycelt, anschließend auf einem Band zusammengeschmolzen und dann durch einen Hochtemperaturofen geführt.

Fortschrittliche Lösungen durch Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit begann, als Glapor eine Metallförderband-Lösung mit höherer Qualität suchte, um Stillstandszeiten zu reduzieren und die Lebensdauer zu verlängern.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor war Tribelts Fokus darauf, Glapors Produktionsprozess und die spezifischen Herausforderungen genau zu verstehen. Dadurch konnten beide Unternehmen eng zusammenarbeiten und eine innovative Lösung entwickeln, die Glapors Fertigungsprozess optimiert.

Klaus Dietz, Einkaufsleiter bei Glapor, sagt: "Durch die enge Zusammenarbeit mit Tribelt konnten wir die Lebensdauer unserer Produktionsbänder deutlich verlängern und die Zuverlässigkeit unserer Anlagen erhöhen.
Wir haben uns für Tribelt entschieden, weil das Unternehmen über umfassende Erfahrung verfügt, exzellent berät und zuverlässig liefert. Die vorgeschlagenen Lösungen und die hohe Qualität der Metallförderbänder haben uns überzeugt, mit Tribelt zusammenzuarbeiten.“

Fokus auf Nachhaltigkeit

Sowohl Tribelt als auch Glapor stellen Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Durch die Optimierung von Produktionsprozessen lassen sich unnötige Transporte vermeiden und der CO2-Fußabdruck reduzieren.

Tribelt setzt auf recycelte Materialien, wiederverwendet Verpackungen und führt neue Stähle mit höherer Zugfestigkeit ein, Maßnahmen, die dazu beitragen, die Lebensdauer der Metallförderbänder zu verlängern.

Glapor arbeitet in modernen Produktionsanlagen und erzeugt Strom über ein Photovoltaikfeld, was die Nachhaltigkeitsaktivitäten zusätzlich stärkt.

"Unsere nachhaltigen Werte spiegeln sich in allem wider, was wir tun. Von der Wiederverwendung von Transportkisten bis hin zu Ladestationen für unsere Mitarbeitenden. Wir setzen uns für grüne Lösungen ein, und es ist wichtig, dass unsere Lieferanten das auch tun“, sagt Klaus Dietz.

Zukunftsorientierte Partnerschaft

Die Zusammenarbeit mit Tribelt hat nicht nur die Produktqualität verbessert, sondern durch die höhere Effizienz der neuen Metallförderbänder auch neue Märkte erschlossen.

Klaus Dietz ergänzt: "Unsere Projekte reichen von barrierefreien Bahnhöfen in Paris bis hin zu innovativen Pflasterlösungen in Amsterdam. Die Partnerschaft mit Tribelt hat es uns ermöglicht, unsere Reichweite und unseren Einfluss auszubauen.“

Rahmi Erkan, Field Sales Representative von Tribelt für Süddeutschland, Österreich und die Schweiz, betont: "Wir beobachten kontinuierlich, was im Markt passiert, und suchen nach neuen Materialien, damit wir unsere Lösungen weiter verbessern und dem Wettbewerb einen Schritt voraus bleiben. Unsere Partnerschaft mit Glapor ist ein Beispiel dafür, was Unternehmen durch Zusammenarbeit und gemeinsame Werte erreichen können.“

Durch kontinuierliche Innovation und den gemeinsamen Fokus auf Nachhaltigkeit setzen Tribelt und Glapor neue Standards in der Branche und zeigen, wie technische Exzellenz und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können.